Zero Zobiak, der Bub, ging im Kurort, wo seine Familie sich krankbadete, er aber keine Schwimmgelegenheit fand, nicht eher heim, als daß er alle Farben der Stühle abgesessen hatte. Eine ungeahnte Affinität verband ihn hierbei, ihm nur als Lackliebe merklich, mit Myra Metelli.
Bunte Stühle 9
Bunte Stühle 8
Man sage sich: So rot wie der Mohn, in den ich keine Europameister- und keine Kinderfäuste geballt, sondern nur traurige Belämmertenblicke geworfen habe, weil eine dünngemütige Sylvi nicht die rare Mytilla Mitil war, und wie stark rotblühte er an der weggelegten fahlrostroten Autoachse, und die Zeit würde bis zu meinem Lebensende zuendevergehen; so rot kanns kein Freiberuflicher treffen und so blau wie die genaugemessene Dickschicht Wassers im Hydrographenpraktikum und so blau wie die Barockdeckenzuckerbrühe, so blau wie die Erde, die erst vom Mond aus schön wird. Und so grün wie das Kupfersalz, das ich in Butter mischte, um mich mit einem farbfrohen Biß in dicken Fettbelag aus der Welt zu schaffen, aber da kam Myra Metelli, und die irrste Etappe der Menschheitsgeschichte begann, gelb wie die Küken etcetc.
Bunte Stühle 10
Die einzigen Maler der Welt waren die Fauvisten, sagte Caro Coenluir. Und einige Tachisten, sagte sein minderjähriger Adept. Caro gab ihm dafür eine demokratische Ohrfeige, eine solche also, die der Adept, wenn er seinerseits einmal im Recht sein sollte, Caro zurückzahlen durfte. Die Fauvisten haben, ergänzte Caro Coenluir (mild und gar nicht mehr strafend), die ganze Welt in den Farben dieser bunten Stühle zu malen begonnen. Aber sie sind nicht weit gekommen, entgegnete der Adept schüchtern; leider, fügte er eifrig, um eine zweite demokratische Ohrfeige abzuwehren, hinzu.