Brauereischlote mit den menschenähnlichen eisernen Windfängen obenauf, helvetischen Armbrustschützen. Wer, wenn er euch Plumpe sieht, denkt, daß unter euch hervor das herrliche nasse Bier quillt, in allen Honigfarben, aber mit den heißesten Hundstagen Kälteschritt haltend, eiswollüstig in die entzündeten Hälse stechend, das Hitzschlumperwerk hart- und zufriedenfrierend, bei 36 Sonnengrad im kühlsten Nordgasthauswald.
Fabrikschlote 4
Fabrikschlote 3
Geknickte, vom Wind umgebrochene, mit Ginster zugewucherte Schlote, schwarz von Ruß und Vogelleben, gibt es nur im Märchen. Oder in C.B., an der Dorfgrenze gegen H., dort geben die ehemaligen Ziegelmädchen, die heute nur Wildkühe weiden, den Dorfstrolchen erinnerungsschwere Kneterinnenküsse. (Wie fehlt denen doch eine dynamische kaufmännische Organisation, mit halbmonatlicher Erfolgsrechnung und leistungspsychologischer Arbeitsvorgab für den rechten Arm bei Spielstellung für den linken. Ing. Orasek, erbarme dich des Totziegelreiches an der Imster, entreiße die wertvollen Märchenkuhmädchenkräfte dem Schlamm des Alterns und betriebswirtschaftlichen Vergessens.)
Fabrikschlote 5
Schlote, dicke Daumen, der Eisengießerei. Verräterisch oben schwarzbeschlagen, nicht von Ruß, o nein, von zu heiß geschmolzenem Metall, das schon verdampft, und den armen durch die Qual der Barbarenhände und Schmelztiegel gegangenen Seelen. Euch möchte ich sprengen — dumpfe, brutale Feinde des Menschen, ultima ratio der Polizei.