Der buntgrüne blumenweingelbe trachtenwandige Garten spielt das Stück »Marzipanpuppe der brutalen Kaufleute«.
Das Mundartsprechen bringt das Unwirsche, Gehässige, Intolerante, Angeberische, Undenkende gut heraus. Die Marzipanpuppe ist rasch mit Ohrfeigen, hält auch das Kind öfters an, dem Dackel eine zu geben. Man prahlt mit Reisen (A: „Wir haben von oben 200 km weit gesehen!“ B: „Inge, wie weit haben wir gesehen?“), mit Spezialitätenrestaurants, Whiskies. Diät an Denkinhalten macht sie lauthals und sicher. Man glänzt mit Perfektion im Nutzwahrnehmen, vom totalen Nettopreisleben bis zum Abreißen von Obst im blumenweinbunten Garten, man lässt den Dackel ruhig eine halbmetertiefe Kuhle unterm Gasttisch graben, man schickt den Wein wegen Korkgeschmacks dreckiglächelnd zurück; in der Feuerzeugflamme verbrennt man ein halberschlagenes Langbeininsekt; die Marzipanpuppe lacht sattschön dazu.
Echt schön, auch schön hergerichtet. „Makelloses, raffiniert in freundlichen Tönen abschattiertes Marzipangesicht; in dessen Katzenrund katzenschmale ausdrucksvolle und hübsch unterschwärzte Augen eingekernt. Blattförmig gezeichneter schattiertgeschminkter Kußmund. Schwarzgefärbtes üppiges Haar, locker, das Gesicht einhüllend. Den goldiggebräunten weichen Körper in ganz weißem Minikleid. Aus dem Braun der Hand weißlichleuchtend die deckrosa gelackten Fingernägel. Voll ausschwingendes Parfum mit unterdrücktem Süß.“ Der einzige merkliche Fehler, die starke Behaarung der Waden, stört nicht. In der üppigen Achsel fraut viel Schwarzhaar.