Zigarre 2

Nach Zigarren riecht es in den Pommes-fritesStuben, der Fremdarbeiter hat sich das Deutschpaffen bald angewöhnt. Nach pommes frites riecht es in den Tabakläden, denn an jeder Ecke werden pommes frites verkauft. Bei pommes frites stört nicht das hitzelnde, fischelnde Öl, denn man ißt sie, wenn man pommesfrites-hungrig ist, und das ist man, wenn man in deutschen Städten stiefelt, und Deutschland ist ein schreckliches Städteland. Pommes frites werden von mißmutigen aber lieben Kunsthistorikerinnen geschmort, mit der Salzhand fahren sie drüber hin und fragen. ob Mayonnaise auch. Auch Griechen und Ungarn bedienen uns Serben und Türken.

Zigarren kriegt man immer und in jeder Preislage. Am billigsten, wenn Sonntag ist: da schlägt man die Scheiben ein oder ist unglücklich. Man tröstet sich mit einer gruppenmüden Kommunardin — aber Waltraud hat gar die entsetzlichen Weicheier lieber als die knusprigen pommes frites und Haschisch im Tee lieber als einen Krummen Hund in den blütenbemalten Fingern.

Aus reinem Nonkonformismus habe ich keinen Dreiklang gebaut: das Bier überschwiegen — in Wahrheit das Beste, daran man sich an einem Hundstag heranassoziieren kann.