Eine verstaubte, verbraungraute Volks- und Hauptschule, in die viele 90jährige gehen, aber auch Kinder aus einem heutigen, kleinstädtischen, ganz speziellen GrasSteinstufen-Tag, der absolut nichtidentisch mit einem heimischen Großstadttag mancher Leser und des Autors ist. Hier und heute diktiert Lehrer Kräutenfettel allgemeinbildende Schreibübungen.
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Ebenerdiges Haus, sauber weiß, mit echtem Dach!, grün-exakt eingegittert. Weil man in diesem Moment 60 Grad zu der Gittertür steht, wird das Haus eine Dorf-Volksschule der Kindheit, schmerzhaft klar wägt man Messing und rauft mit dem weißgrünen W. zum Schutz der schwarzbraunen Z. Eine Winkeländerung funktioniert das Haus zu einem Einfamiliendings um, vor dem nunauch eine Familie spaziert, sehr jung, der Mann trägt einen Dreijährigen, und die Frau, tatsächlich eine Schwarzbraune, und wie 60% der Schwarzbraunen ähnlich der kleinen Z., schiebt im Kinderwagen ein Einjährig-Unfreiwilliges.
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Torbogen-Haus mit Durchblick auf eine jener verzichtreichen Straßen aus lauter ebenerdigen Häusern. Die Häuser sind hochgiebelig und weiß (oder bunt oder schmutzig), sie haben entweder einen schmalschmalen Gehsteig, auf dem manchmal ein fensterverrammelnder Telegraphenmast Schädel rammt, oder eine Melancholie namens Vorgartenzaun oder Zaunvorgarten. Manche Häuser verstecken innen ganze Welten, topfreiche Spielplätze von Höfen, baumreiche Grellschattengassen zu heimlichen Werkstätten hin, ein bodenlang verkitteltes Mütterchen sieht nach, ob der Rohling drin schon den Hund an die Sense angelötet hat, bei Regen wird die Städtchenstraße Gaatsch, bei noch mehr Regen schwimmen auf ihr Boote.