Gemeindebauten 3

So wie der Mensch im tiefsten Winter Frühjahrsaussicht hat, Gestöber scharfer Eiskristalle oder patschige Schneeflockenumschläge drum hinnimmt, das Schwirren hochgespannter Saiten in seinen blauroten Buswarteohren um Frostmitternacht, so leben die Bewohner des Baues, die es aus Schokoladefabrikin Asphaltkochernähe verschlagen hat, in dem Glauben diesenfalls jedoch Aberglauben, daß die Wanderung des Erdplaneten den in jeder Hinsicht ausschließlich häßlichen Feuerteerkratzgeruch des brühenden Giftes unaufhaltsam verlieblichen, ja, reschokoladisieren wird. In diesem Glauben werden Kinder gezeugt und Jahre verseufzt, bis das Schlimmste eintritt, Besucher nämlich angestarrt werden: »Was heißt, nach Teer??«