Auf diesem Hügel sind da und dort Brände. In 200 m Höhe einer, 55 m darunter einer und 25 m rechts, 60 m links einer und 20 m darunter, und noch viele andere, kurz: die Hügelfeuerwehr hat heute viel zu tun. Eigentlich immer. Sie liebt den blauen Rauch, den weißen Dampf, das knisternde Holz, schwelende Heu die brenzelnden Käfer, lustig ist das Feuerwerker-Leben von der ersten Ausbildungsstunde, in der mit Harzbüscheln kleine Brandwunden gesetzt werden, bis zum Feuertod oder der Pensionsfeier. Die Hügelfeuerwehr kennt eigentlich keine Höhen und Tiefen; sie spaziert auch im Traum senkrecht, waagrecht, schräg, ohne Wege, wie ein Hubschrauber, die Feuerwerker auf 80 m hoher rauchender Schneise sind genauso groß sichtbar wie die in 120 m tiefer Wolfsgrube, in der Wölfe ungeschickt Feuer gemacht haben. Im Plauderton, ohne Sprechfunk, sagen sie zueinander: Heb! und Lösch! Halt! und Hust! Das Aushusten gefährlicher Gase, besonders auch farbloser Flammen im hellblauen Sommerhimmel, wird in vielen lustigen Ausbildungsstunden gelehrt. Wenn bis mittag alle Brände auf dem Hügel gelöscht sind, wird der Hügelpfiff gepfiffen, und da und dort blitzen Bauernfeuerzeuge und Vagabundenfeuerschwämmchen auf, und der Nachmittag ist schon wieder gesichert.
Hügel 3
Hügel 2
Ein Hügelhang trägt einen Weingarten.
Hügel 4
Dieser Hügel ist nicht bloß Hügel, sondern es steht auf ihm ein aufwärtsgebautes Hügeldörfchen samt Feldern. Sogar ein kleines Chemiehäuschen raucht gelb und stinkt. Im übrigen aber muß man ein Anrainer-Sträßchen aufwärts gehen, wenn man zu den höheren Häuschen des Hügeldörfchens hinaufhügeln will. Ganz oben ist man schon richtig auf einem Hügel. Dort kann man richtig von einem Hügel hinuntersehen.