Der Bub ist noch sehr klein, aber ein guter Kletterer. Ihm macht es auch nichts aus, wenn seine Hände tonrot werden, sein Blickfeld rot vom Anschauen rotverwitterter Baumruinen. Die Hauptsache, der Großvater ist nah und lenkt ihn abweichungslos zu den Haselnußbüschen mit den haselnußgrünlichen, haselnußgelblichen Haselnüssen, nach deren Entgrünung und Aufklopfung milchigsüße herbe Haselnüsse entstehen, feucht, zu kratzenden Raspelbröcklein zerbeißbar, ohne den Petrolgeschmack der faden trockenen Haselnüsse des Krämers. Die selbstgepflückten Haselnüsse sind neu wie am ersten Welt-Tag und leben meist nur am Pflücktag. (Sie leben manchmal ein wenig auf einem Brett.) Der Großvater nennt den Enkel ein Eichhörnchen und behandelt ihn auch so: hetzt ihn, fängt ihn und trägt ihn am Nackenfell ein Stück Weges.
Hügel 5
Hügel 4
Dieser Hügel ist nicht bloß Hügel, sondern es steht auf ihm ein aufwärtsgebautes Hügeldörfchen samt Feldern. Sogar ein kleines Chemiehäuschen raucht gelb und stinkt. Im übrigen aber muß man ein Anrainer-Sträßchen aufwärts gehen, wenn man zu den höheren Häuschen des Hügeldörfchens hinaufhügeln will. Ganz oben ist man schon richtig auf einem Hügel. Dort kann man richtig von einem Hügel hinuntersehen.
Hügel 6
Hügelhasenjagd, horrido!, Höhenschichtlinien. Ha!, hechelt der Hasenhäscher, doch halt!, schon huscht der Hase eine Höhenschicht höher. Der Häscher hetzt zwischen Haselbüschen hügelan, doch der Hase schlägt einen Haken, hebt Hals und Hasenläufe hoch und der Häscher hört ein herziges Haha!