Auen 1

Schlammschlamm. Matsch. Paatz. Gaatsch. Ein nackter Fuß tritt auf den oliv Gaatsch, drückt ihn ein, noch tiefer ein, noch sind Fuß und Gaatsch zwei, aber jetzt reißt die Haut des Gaatsches ein, und der flüssigere Gaatsch erströmt sich über den reingewesenen Fuß. Zehen, Rist, Knöchel, alles steckt jetzt im Gaatsch, tief im Gaatsch, und nicht anders als schwer begaatscht kommt es wieder aus dem Gaatsch heraus. Dieses weiche Kneten des Fußes im Gaatsch, dieser Widerstand beim Heraussteigen aus dem Gaatsch, dieses volle Eingeschmiertsein mit Gaatsch, so windelinfantil, so geborgen, so diluvial. (Höhlenlehm, Parnpas-Ton, Löß, Torfmoor; Mammut gaatschtretend, Frosch gaatschspritzend, Aff gaatschschmeissend.) Ein Fuß gaatscht den anderen. Zwei begaatschte Männerfüße begaatschen zwei noch weiße Frauenfüße; die Frau lacht und zieht den Mann mit sich in beintiefen Gaatsch.