Fischer 1

Die Hosenböden voll Lehm, wirft er den Schwimmer weit aus und zieht schon einen weiß-grün glasigen Fisch aus dem Wasser, reißt ihn ab, wägt und wiegt ihn in der Hand, dankt einer Art Gott für das schöne reflexreiche Schuppenmuster, das in durchgehaltener Sorgfalt bis in die Mikrostrukturen jeden Quadratzentimeter auch der nichtbetrachteten Stellen bedeckt, für die rutschige Bombe voll Fleisch, für den zerstörten Mund und die kochenden Kiemen. Im Beutekorb tauchen schon zwei unterarmlange glänzende schwarze Mitfische, der Fischer dankt für sein Fischertalent und bittet, nächstens aber einen 57 Kilogramm schweren Waller drillen zu dürfen.