Weil unser Vater lebt und stirbt für den Sportplatz!
Gasthäuser 10
Gasthäuser 9
Präklimakterische Kellnerin. Weißes Kleid mit spärlichem schwarzem Jugendstil. Silbergraublonder Frisurhelm, feistes Gesicht, gute Arme, kurzgeschürzt beugt sie sich vor, so daß man ihr noch tiefer ins Gewerbe sieht. Ein Witwer spricht sie an, erinnert sich an sie. Die Gläser, die sie bringt, riechen am Rand nach ihrem Bergamottparfum. Ein Witwer wischt den Glasrand mit dem Handballen ab, sorgt aber dafür, daß der Handballen noch lange nach der schönen Schankfrau rieche. (Ein Chemiker sucht vice versa, aus mehreren Gerüchen diese Kellnerin seinen Freunden zusammenzumixen, die Dosen stimmen stöchiometrisch, aber die Kellnerin steht nicht da.)
Gasthäuser 11
Flußrauschen, Baumrauschen, karnickelrote Augen, i war Paketzusteller, jetz bin i in Pansion; i bin ka Höherer wurn, weil i de Matura net gmacht hab, aber de Matura mach i no, da könnenS Gift drauf nehma, jetz hab i Zeit...; — junger Mann, lachenS net, de Bütung is fürn Mentschen wichtig!