Der Medizinstudent zählte der Serviererin, die in die schwarze Bluse Anna eingenäht trug, auf lateinisch alles auf, was er mit ihr zu tun gedächte. Er benützte dazu aber eine Stimme von harmloser Nettigkeit. Die Serviererin lachte, ebenfalls nett, drehte sich beim Abschwänzeln noch mehrmals nach ihm um und sagte dann zu ihrer Kollegin, die Linde eingenäht trug: »Diese Spanier haben ja doch einen ganz anderen Charme; sag der Nessy sie soll ihm viel Mayonnaise geben.«
Serviererin 3
Serviererin 2
Manchen Serviererinnen verleiht das Seifensaubere der oftgewaschenen Hände und der täglich gewechselten (zB schwarz-weißen) Uniformen merkwürdigerweise etwas Schmieriges: die Glitschigkeit von Faßseife, die flotte Gebrauchshygiene der Prostitution duften durch.
Serviererin 4
Sie serviert alles. Sogar ihre Brust — vom Miederleibchen hoch — und in die Flucht nach vorn geschnürt — trägt sie in der tiefausgeschnittenen weißen Dirndlbluse geschickt dem Gast entgegen.