Der Ingenieur kommt noch einmal heran. Meine Frau, sagt er, hat sich ganz mit den Lemmerers eingesponnen, da geh ich lieber; na, haben Sie inzwischen Ihre transatlantische Nachricht bekommen?, frozzelt er J. Der Chemiekaufmann lacht: Ich muß einmal den Bordfunker fragen; und Ihr Tabellenwerk, ist es inzwischen druckreif geworden? Der Ingenieur lacht: Ich drehe durch, ich ziehe schon aus allem die Quadratwurzel; kommen Sie, setzen wir uns ein wenig in den sogenannten Schatten; haben Sie heute schon die Zeitung gelesen?, ich noch nicht. Was steht Schönes drin? Die Männer stecken sich, Max und Moritz, unter die gedruckte Decke. Zeitung (mehrere).
Nachmittagsgespräche 16
Nachmittagsgespräche 15
Zwei nicht mehr schwangerzukriegende Frauen bereden eine junge schwangere Nachbarin.
Nachmittagsgespräche 17
In meiner Jugend habe ich einmal einen Lustmord geplant, sagt ein älterer Herr. Ich habe ihn dann allerdings nicht ausgeführt, nein, wirklich nicht. Als ich so planend auf meiner Parkbank sitze, Sie können sichs vorstellen, gegenüber einer Straßenbahnremise, kommt eine geschwätzige Frau und setzt sich neben mich. Ich —, na, ich laß mich doch nicht durch einen Ablenkungsfehler ins Zuchthaus bringen —, ich sage der Frau einfach, bitte, Gnädigste, seien Sie mir nicht böse, aber ich bin in einer schweren Meditation. Oh, verzeihen Sie vielmals, sagt sie, sind Sie vielleicht Buddhist?; wir hatten einen Nachbarn, einen seelenguten Menschen.. Ist schon recht, sage ich; nein, ich bin Laientrappist; hören Sie doch auch einmal auf die Botschaft der Stille. Nun, meine Nachbarin nimmt meine Worte ernst, und, was sagen Sie: sie gestaltet von der Stunde an ihr Leben fromm. Ich hab es später in einer Missionszeitung gelesen.